Noten

Stand: 10.02.05   

Polonaise op. 13, Nr. 1
Joseph Caspar Mertz
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Polonaise op. 13, Nr. 2
Joseph Caspar Mertz
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Polonaise op. 13, Nr. 3
Joseph Caspar Mertz
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Polonaise op. 13, Nr. 4
Joseph Caspar Mertz
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Polonaise op. 13, Nr. 5
Joseph Caspar Mertz
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Polonaise op. 13, Nr. 6
Joseph Caspar Mertz
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Polonaise op. 13, Nr. 7
Joseph Caspar Mertz
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Rondino
Joseph Caspar Mertz
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Johann Caspar Mertz kann wohl als der hauptsächlichste Repräsentant der Deutschen Schule angesehen werden, weil bei ihm der Einfluß der italienischen Schule kaum mehr nachzuweisen ist und er sich seinen eigenen Stil selber schuf. Als Sohn armer Eltern wurde er am 17. August 1806 in Preßburg geboren. Schon in frühester Kindheit erlernte er das Gitarre- und Flötenspiel und erreichte besonders auf dem letzteren Instrument eine große Fertigkeit. Schon mit zwölf Jahren fing er an, Unterricht auf der Gitarre und Flöte zu erteilen, um seine armen Eltern zu unterstützen. So verging seine Jugend unter zahllosen Entbehrungen und mühevoller Arbeit, bis er 1840 nach Wien kam, wo es ihm gelang, durch ein Konzert unter dem Protektorat der Königin Augusta im Hofburgtheater als Gitarrevirtuose die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und sich einzuführen. Von da aus machte er einige Konzertreisen nach Mähren, Schlesien und Polen, weiterhin nach Berlin und Dresden, wo er seine spätere Gattin, die Pianistin Josefine Platin, kennenlernte. Nun begann ein gemeinsames Konzertieren, bis sich Mertz und seine Gattin in Wien ansässig machten und mit Musikunterricht ihren Lebensunterhalt verdienten. Ein Leben, reich an Erfolgen, aber auch an Entbehrungen, voller Arbeit und von erfolgreichen Konzertreisen unterbrochen, führten nun beide in Wien bis zum Jahre 1856, wo Mertz schwer erkrankte und am 14. Oktober starb.

( Aus "Die Gitarre und ihre Meister " von Fritz Buek, Verlag Robert Linau )